was die weinpresse zu uns meint:

»Im Jahrgang 2014 hat Daniel Vollenweider super gearbeitet. Seine Rieslinge sind extrem sauber und klar, alles andere als selbstverständlich in diesem von Fäulnis geplagten Herbst. Zu 60 Prozent trocken baut er seine Weine aus. Der Wolfer Riesling hat tolles Spiel, ist zart und dicht zugleich und klingt lange nach. Das Große Gewächs aus der Wolfer Goldgrube und der Kröver Steffensberg sind gelungene Beispiele, wie trockene Moselrieslinge ihrer südlichen Konkurrenz Paroli bieten können: mit großer Eigenständigkeit und Kraft bei typischer Feinheit. Von den nachgereichten trockenen 2013ern liegt der Schimbock eindeutig vorne. Es ist ein dichter, fülliger und fordernder Riesling. Erneut großartig sind auch die fruchtsüßen 2014er Rieslinge ausgefallen, wobei uns der Kabinett am meisten beeindruckt hat: hochfeine Art und wunderbar saftig.«

2014 Riesling Felsenfest trocken 86 P
2014 Wolfer Riesling trocken 89 P
2014 Kröver Steffensberg Riesling trocken 91 P
2014 Wolfer Goldgrube Riesling »Großes Gewächs« 91 P
2013 Riesling Schimbock trocken 90 P
2014 Wolfer Goldgrube Riesling Kabinett 91 P
2014 Kröver Steffensberg Riesling Spätlese 91 P
2014 Wolfer Goldgrube Riesling Spätlese 92 P

›gault millau‹ 2015

»the estate has added a new wine to its portfolio, a dry riesling from its holdings in the Kröver Steffensberg. besides this, it produced its usual portfolio of wines which does not include anything above spätlese {this year}, given daniel’s decision to discard all botrytis affected grapes. this grandiose collection is possibly the most accomplished ever by this estate. all wines are models of Mosel classicism with bright fruits, gorgeously juicy acidity (with more charm than 2013) and no undue power or weight. the ruthless selections of daniel vollenweider handsomely paid out. all wines are highly recommended!«

(das weingut hat {2014} einen neuen wein im sortiment, einen trockenen riesling aus eigenen parzellen im Kröver Steffensberg. im übrigen gibt es in diesem jahrgang das gewohnte sortiment, jedoch nichts oberhalb der spätlesen – was daran liegt, dass daniel entschieden hatte, sämtliche von bortrytis befallenen trauben aufgrund deren mangelnder güte auszusortieren. diese grandiose kollektion ist möglicherweise die beste, die das gut je erzeugt hat. alle weine sind absolut klassische, prototypische mosel, mit brillianter frucht, großartig saftiger säurestruktur (charmanter als z.b. 2013), und ohne überflüssige kraft oder schwere. die gnadenlose selektion seitens daniel vollenweider hat sich ausgezahlt, die weine sind ohne jede ausnahme wärmstens zu empfehlen).

›mosel fine wines‹ #28, June 2015 — on the 2014 vintage

»welche enormen qualitätsanstrengungen in dem verregneten herbst 2013 daniel vollenweider unternommen hat, zeigt allein der blick auf den spärlichen ertrag: gerade mal 18 hektoliter pro hektar hat er geerntet. {…} der kabinett aus der goldgrube ist frisch und knackig und ausgesprochen trinkanimierend. während die spätlese aus dem steffensberg an frische zitrusfrüchte erinnert, zeigt jene aus der goldgrube eine durchgängig noble art. gekrönt wird die beeindruckende kollektion von der auslese goldkapsel mit sehr feinen botrytisnoten. seine trockenen weine füllt daniel vollenweider meistens recht spät im folgejahr ab. deshalb hat er auch zwei 2012er in diesem jahr nachgereicht, wobei der ›schimbock‹ diesmal eindeutig vorne liegt. es ist ein riesling von großer präzision und länge, schiefrig und mineralisch.«

›gault millau‹ 2014

2013 vollenweider wolfer goldgrube riesling auslese gold capsule — 96 punkte

2013 vollenweider riesling spätlese ›schimbock‹ — 95 punkte

2013 vollenweider wolfer goldgrube riesling spätlese — 93+  punkte

2013 vollenweider riesling ›schimbock‹ — 92  punkte

2013 vollenweider kröver steffensberg riesling spätlese — 92  punkte

2013 vollenweider wolfer goldgrube riesling kabinett — 91+  punkte

2013 vollenweider goldgrube riesling — 91  punkte

2013 vollenweider riesling ›wolfer‹ — 90+  punkte

2013 vollenweider riesling ›felsenfest‹ — 89  punkte

›the wine advocate‹ / robert parker — 2014