sechs hektar zum großen teil nicht flurbereinigte parzellen in steil- bis steilstlagen mit oft sehr alten, wurzelechten rieslingreben liefern uns heute trockene, süße und edelsüße gewächse, die jahr für jahr an der spitze des gebietes mitmischen und eindrucksvoll das potenzial der hänge um die traditionsreiche weinhandelsstadt traben-trarbach zeigen.
wir zielen auf eigenständige weine, die dabei aber stets die einflüsse von lage und jahrgang ausdrücken. grundlage dafür sind respektvolle zusammenarbeit mit der natur und akzeptierendes verstehen äußerer zusammenhänge mitsamt deren wirken auf die reben.
dass es dieses weingut gibt ist nicht selbstverständlich; jedenfalls nicht, wenn bei der gründung normale betriebswirtschaftliche kriterien angelegt worden wären. wurden sie aber nicht, zum glück. leidenschaft für kristallklare weine, (wage)mut, ein schuss besessenheit und eine sehr große portion qualitätswillen tun es manchmal auch. träume sind nicht rational oder mathematisch zu fassen.
2022 verstarb daniel vollenweider viel zu früh. moritz hoffmann, der 2019 aus alf (zwei moselschleifen flussabwärts von traben-trarbach) seinen weg hierher gefunden hat, wird jedoch von der selben sichtweise angetrieben, und dem selben anspruch ans produkt. ohne jedes wenn und aber.